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Perspektivwechsel: Vom Plenarsaal in die Rettungswache

Die Perspektive ändern, einen anderen Blick auf soziale Arbeit bekommen. Diese Möglichkeit erhielt die SPD- Bundestagsabgeordnete Susann Rüthrich am Mittwoch, den 18.9.2019 beim "Perspektivwechsel" in Dippoldiswalde beim DRK Kreisverband in der Rettungswache.

Im Gespräch mit Michael Voigt, Mitglied des Vorstandes DRK Kreisverband Dippoldiswalde erfuhr die Abgeordnete mehr über die verantwortungs-volle Arbeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Rettungsdienst und notierte sich Wünsche und Forderungen an die Politik.

Jeder kennt sie, aber niemand wünscht sich, dass er sie persönlich braucht, die Notrufnummer 112. In Dippoldiswalde arbeiten ca. 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Rettungswache und 2 Rettungstransportwagen (RTW) stehen bereit für den Einsatz. Weiterhin kann ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) eingesetzt werden. Weitere RTW in Altenberg, Frauenstein und Glashütte sorgen dafür, dass die Einsatzfahrzeuge schnell am Einsatzort sind. Michael Voigt zeigt der Abgeordneten die Rettungswache, erklärt Einsatzpläne und Qualitätssicherungs-grafiken. Susann Rüthrich: "Hier ist spürbar,  Rettungsdienst ist viel mehr als ein Transportdienst ins nächste Krankenhaus." Michael Voigt vom DRK Dippoldiswalde: "Die Zeit der Telemedizin wird kommen und sollte immer mehr zur Unterstützung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beitragen."

Notfallsanitäter Peter Ebert ermöglicht der Bundestagsabgeordneten, die sonst im  Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Deutschen Bundestag arbeitet einen Einblick in seine Arbeit im RTW. Er erklärte mögliche Szenarien und wie die strukturierte Übergabe des Notfallpatienten erfolgt. Eine enge Verzahnung der einzelnen Bereiche und die Kommunikation an den Schnittstellen ohne Informationsverlust sind Anspruch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst. Eines wurde beim Perspektivwechsel in der Dippoldiswalder Rettungswache besonders deutlich: Hier arbeiten alle an der Rettung beteiligten Teams fachkundig und hochkonzentriert zusammen für die Patientinnen und Patienten.