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Albrecht Pallas zur Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik Sachsen 2025

Rückgang insgesamt positiv – aber Warnsignale ernst nehmen – Konsequentes Handeln ohne politische Schnellschüsse

Albrecht Pallas (MdL, Foto: SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag)

Am vergangenen Freitag wurde die Polizeiliche Kriminalstatistik Sachsen 2025 (PKS) vorgestellt. Der Rückgang der allgemeinen Kriminalität auch im Langzeitvergleich ist eine gute Nachricht. Er darf uns aber nicht in falscher Sicherheit wiegen, denn insbesondere die steigende Gewaltkriminalität bleibt besorgniserregend und erfordert konzentriertes politisches Handeln für ein wirksames Agieren von Polizei und Justiz sowie der vielfältigen Präventionslandschaft. 

Alarmierend ist vor allem der weiterhin hohe und deutlich gestiegene Anteil von Kindern und Jugendlichen unter den Tatverdächtigen. Hier braucht es eine konsequente Zusammenarbeit aller zuständigen Stellen sowie eine nachhaltige Stärkung der Jugendhilfe und Sozialarbeit.

Besonders prekär ist auch der Anstieg sexualisierter Gewalt wie Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriffe. Auch wenn ein Teil dieser Entwicklung auf eine gestiegene Anzeigebereitschaft und eine Verschärfung des Strafrechts zurückzuführen sein dürfte, bilden die Zahlen nur die Spitze des Eisbergs. Sexualisierte und häusliche Gewalt bleiben ein eklatantes gesamtgesellschaftliches Problem.

Weitere Infos zur Polizeilichen Kriminalstatistik hier.