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Henning Homann: „Aufschwung fällt nicht vom Himmel“

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Henning Homann, hat im Landtag für eine konsequente Stärkung der kommunalen Ebene, gezielte Investitionen und eine moderne, handlungsfähige Verwaltung geworben:

„Sachsen braucht neues Wachstum. Aber Aufschwung fällt nicht vom Himmel. Er braucht Investitionen in Infrastruktur, starke Kommunen und eine moderne Verwaltung. Als Koalition gehen wir mit einer Haltung des Mutes und des Vertrauens voran. Der Sachsenfonds ist das entscheidende Instrument, um Wachstum zu ermöglichen und Investitionen vor Ort anzuschieben. Mit dem Sachsenfonds sorgen wir dafür, dass Investitionen dort ankommen, wo die Menschen sie unmittelbar spüren.“
 
„Ein starkes Sachsen entsteht zuerst in starken Städten und Gemeinden. Die Kommunen wissen am besten, was vor Ort gebraucht wird. Wenn über die Hälfte der Gemeinden im Minus ist, dann ist klar: Wir müssen handeln, und zwar jetzt. Kommunen zu entlasten bedeutet, ihre Handlungsfähigkeit dauerhaft zu sichern. Das tun wir als Koalition. Darum gehen rund 60 Prozent der insgesamt 4,838 Milliarden Euro aus dem Sachsenfonds direkt an die Kommunen: 1,7 Milliarden Euro im Rahmen von Investitionsbudgets und 1,1 Milliarden Euro über Landesförderprogramme für Straßen, Schulen und Krankenhäuser.“ 
 
„Ein starker Staat ist nicht kompliziert oder langsam, sondern handlungsfähig. Deshalb treiben wir die Modernisierung der Verwaltung konsequent voran. Vertrauen gilt dabei nicht nur den Kommunen, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern. Viele Menschen engagieren sich täglich in Wirtschaft, Vereinen und Kultur für ein starkes Sachsen – dieses Engagement verdient Unterstützung und gute Rahmenbedingungen.“ 
 
„Ein neuer Aufschwung gelingt nur gemeinsam mit den Kommunen, mit Wirtschaft und Gewerkschaften und mit allen konstruktiven Kräften im Landtag. Mit einer ‘Ja-aber’-Mentalität von der Zuschauertribüne aus wird die Zukunft in diesem Land nicht gelingen. Wir brauchen Veränderungsbereitschaft. Wir brauchen Zukunftsorientierung. Und wir brauchen jede und jeden, der bereit ist, daran mitzuwirken. Das bedeutet: eine neue Kultur des Mitmachens für ein starkes und zukunftssicheres Sachsen.”